Samstag 23.05.2026 - Naturnahe Umwandlung eines Schotterbeetes bei der Feuerwehr Burbach​

Aus Schotter wird ein Staudenbeet

Die Freiwillige Feuerwehr Marxzell, Abteilung Burbach, hatte vor ihrem Feuerwehrhaus eine pflegeleichte, aber längst nicht mehr zeitgemäße Schotterfläche.

Die Feuerwehrführung in Burbach wollte diese Fläche gerne in ein attraktives Staudenbeet verwandeln und fragte dabei uns um Unterstützung. Eine tolle Idee, die wir auch sehr gerne unterstützten – auch wenn damals noch niemand ahnten, wie viel Arbeit auf alle zukommen würde.

Planung und Unterstützung

Unterstützt vom BUND-Ortsverband Mittleres Albtal entwickelten wir für die Feuerwehr zunächst ein passendes Pflanzkonzept.

Im Rahmen der diesjährigen Aktion „Stauden für Marxzell“ konnten wir bereits insgesamt 60 Stauden für das Projekt bereitlegen. Die Gemeinde Marxzell spendete sämtliche Pflanzenpakete – vielen Dank dafür!

Ursprünglich war geplant, ein kleines Bäumchen zusätzlich als Blickfang zu pflanzen. Da sich jedoch unter der Schotterfläche der Ölabscheidertank des Feuerwehrhauses befindet war das Risiko möglicher Wurzelschäden langfristig zu groß. Stattdessen stellte der Bauhof der Gemeinde freundlicherweise einige schmucke Sandsteine zur Gestaltung zur Verfügung.

Auch die Firma Corthum unterstützte das Projekt und spendete die benötigten zwei Kubikmeter Staudensubstrat. Herzlichen Dank auch dafür

Arbeitseinsatz bei großer Hitze

Die Umgestaltung fand schließlich am Samstag, den 23.05.2026, statt. Trotz sengender Hitze trafen sich neun Ehrenamtliche und packten tatkräftig mit an.

Zunächst wurde ein Pavillon aufgebaut, um wenigstens etwas Schatten zu schaffen.

Anschließend musste die bestehende Kiesschicht mit einer Stärke von etwa 15 bis 20 Zentimetern entfernt werden. Da vieles bereits mit der darunterliegenden Erde verbacken war, entwickelte sich diese Arbeit schnell zu einem Knochenjob.

Während ein Teil der Helferinnen und Helfer den ausgehobenen Kies mit viel Wasser grob von Erde befreite – bei der Feuerwehr glücklicherweise kein Problem –, hob der Rest die Fläche zusätzlich um weitere etwa 30 Zentimeter aus und verlud den Aushub auf Anhänger.

Danach wurde etwa die Hälfte des nun weitgehend sauberen Kieses wieder eingebracht. Dieser dient künftig als Drainage sowie als magerer Unterbau für die Stauden.

Jetzt wird gepflanzt

Im nächsten Schritt wurde das neue Staudensubstrat eingebracht, leicht verdichtet und sauber abgezogen.

Dann kam endlich der schönste Teil des Tages: Gemeinsam wurden 60 Stauden und einige zusätzliche Bodendecker gepflanzt und die Fläche mit Sandsteinplatten und Findlingen gestaltet.

Erfolgreicher Abschluss

Am Ende schmerzten zwar allen die Knochen, doch bei einem gemeinsamen Abschluss mit kleinem Vesper waren sich alle einig: Trotz aller Mühen war die Aktion dank der großartigen Teamarbeit ein voller Erfolg.